Erfolgreiche Einweihung der ersten Altholzfeuerung im Kanton Solothurn | AEK Pellets

Erfolgreiche Einweihung der ersten Altholzfeuerung im Kanton Solothurn

Publiziert am 23. Mai 2016 von AEK Pellet AG

(Solothurn, 21. Mai 2016) Das Interesse war gross, als die AEK Pellet AG letzten Samstag die neue Trocknungsanlage Holz Energie Klus (HEK) offiziell einweihte und die Türen des Pellet-Werkes für die Bevölkerung öffnete. Landammann Roland Fürst gratulierte den Projektverantwortlichen zum energie- und klimapolitischen Vorzeigebau mit Vorbildcharakter. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage verbessert sich die CO2-Bilanz der Produktion der AEK-Pellets nochmals - der feuchte Rohstoff wird fortan mit Wärme aus Recyclingholz getrocknet. Die Investitionssumme beträgt 9 Millionen Franken.

Die Einweihung des zukunftsweisenden Projekts der AEK Pellet AG - der ersten reinen Altholzfeuerung im Kanton Solothurn - wurde offiziell von Landammann Roland Fürst eröffnet. In seiner Rede gab er mit Freude bekannt, dass dank der Inbetriebnahme der Trocknungsanlage der CO2-Ausstoss massiv reduziert werde und die AEK Pellet AG damit dem Kanton wesentlich helfe, die gesetzten Ziele in Bezug auf die Reduktion zu erreichen. «Zudem wird mit der Verwendung von Recyclingholz die Nutzung unserer Ressourcen optimiert», sagte der Landammann. Weiter lobte er das Unternehmen dafür, dass nicht nur geredet sondern gehandelt werde.

Stolz blickte Roland Stampfli, Gemeindepräsident von Balsthal, in seiner kurzen Ansprache auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der AEK zurück: «Seit dem Bau der Pellet-Produktionsanlage vor 13 Jahren besteht zwischen uns eine starke Verbindung. Mit dieser Optimierung hat die AEK einen weiteren Meilenstein gesetzt.»

Investition in die Zukunft

Zur Produktion der AEK Pellets wird trockener Rohstoff benötigt. Dieser ist jedoch nicht mehr so leicht verfügbar - weshalb vermehrt auf feuchten Rohstoff zurückgegriffen wird. Und dieser muss zuerst getrocknet werden. Bis vor der Inbetriebnahme der neuen Anlage wurde der feuchte Rohstoff mit Hilfe eines Erdgasbrenners getrocknet; jetzt stammt die Trocknungsenergie aus der Verbrennung von Holz aus Kaskadennutzung. Als Brennstoff für die Anlage mit einer Leistung von 5.6 Megawatt (MW) wird einheimisches, aufbereitetes Recyclingholz aus Gebäude-Abbrüchen verwendet. Rund 10'000 Tonnen pro Jahr. Das im grössten der AEK je realisierten Heizkessel verbrannte Holz gibt im angeschlossenen Kessel die Wärme an den Heisswasserkreislauf ab.

Für die AEK Pellet AG war es eine Frage der Zeit, sich von den fossilen Energien zu lösen, die für die Trocknung des Rohstoffs benötigt werden. «Wir produzieren ein Naturprodukt. So liegt es auf der Hand, so naturnah und ökologisch wie möglich zu produzieren», begründete Bruno Jordi, Geschäftsleiter der AEK Pellet AG, die Investition. Ausserdem gehe man davon aus, dass fossile Energieträger mittelfristig teurer werden und die Nachfrage nach Pelletheizungen weiter kontinuierlich steigt. «Die Umsetzung des Projekts ist eine Investition in die Zukunft», betonte Bruno Jordi.

Hohe regionale Wertschöpfung

Die Pellet-Produktion wies im Vergleich zu fossilen Brennstoffen schon vorher eine hervorragende Ökobilanz auf. Dank der Inbetriebnahme der neuen Anlage wird der CO2-Ausstoss nochmals deutlich reduziert. Auch das lokale Gewerbe profitierte vom 9 Millionen Franken Projekt: Wenn immer möglich wurden die Aufträge in der Region vergeben. Die Spezial-Komponenten der Anlage stammen aus Dänemark.

Grosser Besucherandrang

Bei der Bevölkerung stiess der Tag der offenen Türen auf grosses Interesse. Mehrere hundert Interessierte liessen sich durch die neue Trocknungsanlage und die Pellet-Produktion führen, erlebten hautnah, wie AEK-Pellets entstehen - und die meisten Besucher nutzten die Gelegenheit, mit der Dampfbahn die Ausstellung von MB Pelletofen zu besuchen.

 

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