Erste Bilanz nach rund 100 Tagen | AEK Pellets

Erste Bilanz nach rund 100 Tagen

Publiziert am 16. Oktober 2019 von AEK Pellet AG

Ende August ging Alexander Krummenacher, Leiter Einkauf & Finanzen der AEK Pellet AG, in den wohlverdienten Ruhestand. Bereits Anfang Juli übernahm Krummenachers Nachfolger, Marcel Moser, das Zepter und verhandelt täglich mit den Rohstoffanbietern und kümmert sich um die logistischen Geschicke im Pellet-Werk in Balsthal. Im Interview zieht er seine erste Bilanz.

Sie sind kein Unbekannter in der Holzbranche. Wo waren Sie vor dem Eintritt in die AEK Pellet AG beruflich aktiv?
Marcel Moser: Von 2011 bis Mitte Juli dieses Jahres war ich bei der Firma Perlen Papier AG in Perlen (LU) als Rohstoffeinkäufer tätig. Die Firma ist in der Schweiz die letzte verbliebene Herstellerin von Zeitungspapier. Der Job bei der Papierproduzentin ist vergleichbar mit meiner jetzigen Stelle – mit dem Unterschied, dass ich dort ein Mehrfaches an Rohstoff beschaffte und statt Sägemehl Hackschnitzel und Rundholz.

Was hat Sie zur AEK Pellet AG geführt?
Nach acht Jahren war es Zeit für eine neue Herausforderung. Da ich in der Region wohne, ist mir die Pellet-Produzentin natürlich bestens bekannt.

Welches sind die grössten Herausforderungen im Markt?
Aktuell herrscht ein Überangebot an Restholz. Obwohl die Qualität grundsätzlich hoch ist, ist es eine Herausforderung, guten Rohstoff zum richtigen Zeitpunkt zu beschaffen, damit zum Pelletieren immer ausreichend Material verfügbar ist. Diese Situation ist allerdings nicht neu. Auch in dieser Branche muss man sehr flexibel sein, da sich der Markt sehr rasch verändert – eigentlich von Monat zu Monat. Damit wir rasch auf die Veränderungen reagieren können, ist eine gute Lieferantenstruktur unabdingbar.

Welche Bilanz ziehen Sie nach 100 Tagen in der AEK Pellet AG?
Ich bin gut gestartet, die Zusammenarbeit im kleinen Team gefällt mir sehr und ich schätze die kurzen Wege innerhalb der Firma – aber auch der kurze Arbeitsweg: Vorher war ich zwischen einer bis drei Stunden unterwegs, jetzt nur noch gerade mal 15 Minuten. Das ist sehr komfortabel. Weiter arbeite ich gerne in einem Sektor, der wächst: Heizen mit alternativer Energie ist unsere Zukunft. 

 

Veröffentlicht in der Kategorie: