Flexible Formen bei der optimalen Lagerung | AEK Pellets

Flexible Formen bei der optimalen Lagerung

Publiziert am 22. November 2012 von AEK Pellet AG

Verbraucher, die die Anschaffung einer Pelletheizung planen, müssen sich entscheiden: Wollen sie einen Ofen im Wohnraum installieren oder einen Zentralheizungskessel im Keller? Auch bei der Lagerung des Brennstoffs gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Lagerung

Abhängig vom Platzangebot und der Ausstattung des Hauses können Sie Ihre Holzpellets auf verschiedene Art und Weise lagern: in einem Kellerraum, in Silos aus Metall, in Stoffgewebe im Keller oder gar ausserhalb des Gebäudes oder auch in einem unterirdischen Lagertank vor dem Haus.

Grösse

Die optimale Grösse des Lagerraumes richtet sich nach dem Pelletverbrauch pro Jahr. Als Kennwert dient hierbei die sogenannte Heizlast. Die Heizlast eines Hauses ist jene Leistung, die der Heizkessel bei der tiefsten für eine Gegend typischen Wintertemperatur aufbringen muss, um die Räume bei einer stabilen Raumtemperatur von zum Beispiel 20 Grad Celsius zu halten. Die notwendige Heizlast kann von Planern, Energieberatern oder Heizungsinstallateuren ermittelt werden.

Bautechnische Anforderungen

Vor der Ausführung des Brennstofflagers ist abzuklären, ob spezielle gesetzliche Vorgaben durch die Feuerpolizei zu beachten sind. Nebst den Brandschutznormen, sind im wesentlichen der Statik und der Staubdichtheit besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

  • Für die Befüllung werden je ein Einblas- und ein Absaugstutzen benötigt. Abhängig von der räumlichen Ausführung ist es sinnvoll, mehr als einen Einblasstutzen zu planen. Die Abschlussdeckel der Stutzen sind deutlich und dauerhaft zu kennzeichnen.
  • Bei den Befüllleitungen wird die Verwendung von Bogen nicht empfohlen. Diese erhöhen den Feinanteil (Abrieb), wodurch die Qualität der Pellets vermindert wird. Sind Bögen unerlässlich, ist darauf zu achten, dass diese eine maximale Richtungsänderung von 45° nicht überschreiten. Die Rohre müssen auf der Innenseite durchgängig glattwandig sein.
  • Das Anbringen einer abrieb- und reissfesten Prallschutzmatte ist unbedingt erforderlich. Diese muss im rechten Winkel zur Einblasrichtung, an der gegenüberliegenden Wand vom Einblasstutzen angebracht werden.
  • Türen und Einstiegsluken sind staubdicht auszuführen. Eine optische Füllstandskontrolle (z.B. kleines Sichtfenster) wird empfohlen. Dieses darf nicht auf der gegenüberliegenden Seite des Einfüllstutzens liegen.
  • Für den Absaugventilator  ist neben dem Einfüllstutzen eine Steckdose (220V/16A) anzubringen.

Wir beraten Sie bei der Planung des Lagers kostenlos. Rufen Sie uns an: Tel. 032 624 82 82, oder senden Sie Ihre Planunterlagen per E-Mail an info[at]aekpellets[dot]ch.

Bauhinweise für Pelletlager:

Die ÖNORM M 7137 legt die Ausführungsanforderungen sowie die Ausstattung von Pelletslager beim Endverbraucher fest. Diese ÖNORM gibt detaillierte Anweisungen, wie ein Pelletlagerraum konstruiert sein muss. Die wichtigsten Empfehlungen lauten:

  • Förderhöhe max. 6 Meter
  • Befüllleitung max. 30 Meter
  • Zufahrt: mind. 3 Meter breit, 4 Meter hoch, Zul. Gesamtgewicht 24 to
  • Schrägboden mind. 40°
  • Prallschutzmatte gegenüber Einblasstutzen
  • Schutz vor Wasser und Feuchtigkeit
  • staubdicht
  • Brandbeständige Ausführung F 90
  • Befüllstutzen nahe Aussenmauer
  • Leicht zugänglich
  • Keine Elektroinstallationen im Lagerraum
  • Wandstärke mind. 12 cm beidseitig verputzt oder 10 cm Beton

Laden Sie hier  die  Broschüre "Empfehlungen zur Lagerung von Holzpellets in Fertiglagersystemen" von propellets.ch herunter.

Laden Sie hier  die  Broschüre "Empfehlung zur Lagerung von Holzpellets in Selbstbaulagern" von propellets.ch herunter.

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