Europäische Pelletskonferenz 2017 | AEK Pellets

Europäische Pelletskonferenz 2017

Publié par AEK Pellet AG le 21 avril 2017
Vom 1. – 3. März fand in Wels (Österreich) die Europäische Pelletskonferenz statt. Diese ist laut Veranstaltern der weltweit grösste jährliche Event rund um Pellets.
 
Die Europäische Pelletskonferenz ist das globale Pellets-Branchentreffen und präsentierte dieses Jahr die neusten Trends aus Technologie und Forschung, sowie Aktuelles aus Politik und Gesetzgebung. Die Konferenz bietet die Möglichkeit für Erfahrungsaustausch unter Expertinnen und Experten und bietet eine Plattform für mögliche Zusammenarbeiten. Mit mehr als 500 Teilnehmern war die Konferenz auch dieses Jahr ein grosser Erfolg.
 
Peter Lehmann, Verkaufsleiter AEK Pellet AG, nahm an der Pelletskonferenz teil und informiert über die wichtigsten Punkte:
 
Vergleich
Die EU ist zugleich grösster Produzent als auch Verbraucher von Holzpellets. 2016 verbrauchte die EU rund 20.3 Mio. Tonnen Pellets, die Weltproduktion betrug knapp 30 Mio. Tonnen. Im Vergleich verbrauchte die Schweiz 2016 rund 200‘000 Tonnen Pellets – auf die Bevölkerung bezogen (10 Mal kleiner als Deutschland, welche einen Verbrauch von 2 Mio. Tonnen verzeichnete) – ebenfalls eine stattlicher Menge.
 
Herausforderungen
Weltweit muss sich die Branche den gleichen Herausforderungen stellen: den historisch tiefen Ölpreisen und den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Erschwerend für das Wachstum der Branche ist auch, dass die Installateure wie auch Kaminfeger den Fokus nicht auf Pellets richten. Der Brennstoff ist bei der Bevölkerung insgesamt noch zu wenig bekannt.
 
Qualität
Die Pellet-Qualität ENplus ist in den meisten europäischen Ländern Standard. Bezogen auf die Normwerte gibt es jedoch erhebliche Unterschiede in der Höhe, als auch in den Schwankungen der Normwerte in den einzelnen Ländern. Erhebungen haben ergeben, dass Schweizer-Pellets bezüglich der Qualität zu den Besten gehören. Wegen diesen Schwankungen gibt es Bestrebungen, die Bandbreite der einzelnen Normwerte kleiner werden zu lassen, um dem Label ENplus einen noch höheren Wert zu verleihen.
 
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